Liber Brands + Design ist eine unabhängige Agentur für Werbung und Markenkommunikation. Wir schaffen Markenwerte durch Design und gestalten Kommunikation mit dem klaren Ziel, ansprechende und herausragende Marken- und Kundenerlebnisse zu entwickeln. Gestaltete Kommunikation muss nicht nur verständlich sein, um angenommen zu werden – sie muss individuell, schön und im Idealfall „sui generis“ sein, um wahrgenommen zu werden. Gemeinsam machen wir Ideen & Produkte greifbar, sichtbar und kommunizierbar. Erzählen Sie uns, was Sie vorhaben, und wir finden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die richtige Strategie.

Storytelling

Über Werbe- und Marketingtexte

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Als vor einigen Jahren das Konzept des Storytelling – also des Geschichtenerzählens – im Bereich des Marketing als brandneu und innovativ gefeiert wurde, war die Methode strenggenommen gar nicht mehr so neu, sondern bereits 30.000 Jahre alt.

Forscher und Forscherinnen, die sich mit der Geschichte und Entwicklung des Homo sapiens beschäftigen, datieren die Entstehung jener neuer Denk- und Kommunikationsformen auf den Zeitraum von vor 70.000 bis 30.000 Jahren, den sie als „kognitive Revolution“ bezeichnen. Damals setzte sich der Homo sapiens von seinen Vorgängern früherer Hominiden und Primaten ab und entwickelte immer komplexere Kulturtechniken.

Anders gesagt: Geschichtenerzählen ist so alt wie die Menschheit. Und genau darin liegen auch die einzigartigen und unvergleichbaren Potenziale, die mit ihm verbunden sind.

Theorien, warum gerade der Homo sapiens sich nicht mit rudimentären Kommunikationsformen zufrieden gegeben hat, wie sie ja auch Affen, Wale, Elefanten oder Bienen hervorgebracht haben, werden immer noch diskutiert. Fest steht: Komplexe Kommunikation hat sich ausgezahlt!

Zum einen, weil lebenswichtige Informationen und Erfahrungen, also Wissen, mit einer immer größer werdenden Gruppe geteilt werden können, deren Banden und Zugehörigkeitsgefühl dabei gleichzeitig verfestigt werden. Außerdem bringt eine untereinander abgesprochene Jagdstrategie größeren Erfolg, mehr Nahrung, höhere Geburtenraten und größeren Populationen…. was wiederum (ja, das war auch vor Jahrtausenden nicht anders!) zwangsläufig zu mehr Animositäten unter den Gruppenmitgliedern, Streiterein mit den Nachbarn und Problemen mit der pubertierenden Partyszene führte, die abends partout die Sperrstunde am Lagerfeuer nicht einhalten wollten. Kurzum, der Anstieg vorprogrammierter Konflikte und damit notwendiger Verhaltensregeln sorgten für immer mehr Gesprächsstoff, sowie für Klatsch und Tratsch. (Die Klatsch und Tratsch-Theorie gibt es wirklich!)

Zum anderen – und das ist sprachlich noch bemerkenswerter– konnte man sich nun auch Fiktives ausmalen, ein gemeinsames Ideal formulieren, eine göttliche Ordnung und Rituale mit entsprechendem Bonus und Malus-System erschaffen, sich über kultische Bilder und magische Zeichen unterhalten, Anrufungsformeln rezitieren, Einführungskurse für rituelle Tänze und Gesänge abhalten, Werte und Regeln fixieren und all die anderen nötigen Vorschriften, Gesetze und Rechtsgrundlagen erteilen, die das Zusammenleben organisieren und jenen kollektiven Narrativ erzählen, den man überbegrifflich als Kultur bezeichnet.

Story telling

Womit wir wieder beim Erzählen sind.

Denn all dieses Wissen, all die Informationen und Normen repräsentieren keine abstrakten Sachverhalte, sondern lebendige, hochkomplexe, sich gegenseitig durchdringende und bedingende Konglomerate, die erfahren, verinnerlicht, erinnert und in seiner ganzen Komplexität kommuniziert (von communicare =  teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, gemeinsam machen, vereinigen) werden wollen.

Und das gelingt nicht mit Fakten und Formeln, sondern nur mit Geschichten.

So entstanden Mythen, Märchen, Sagen, lehrreiche Fabeln, Erzählungen und Lieder, die innere Bilder erzeugen und so die „Moral von der Geschichte“ plastisch internalisierbar machten.

Tradiert wurden die Geschichten zum einen mündlich, zum anderen wurden sie in Form von Bildern festgehalten (man denke an die frühen Höhlenmalerein oder die ikonischen Erzählungen an Kirchenwänden) und nach der Erfindung der Schrift schließlich niedergeschrieben. Der schier unerschöpfliche Reichtum an Formen und Werken oraler und schriftlicher Traditionen, an Bildsprachen bis hin zum Film und darüber hinaus beweisen, wie omnipräsent Geschichten bis zum heutigen Tage geblieben sind.

So gesehen führen wir von Liber eine jahrtausendealte Tradition der Erzählung und Bilder fort, die trotz der langen Zeit nichts von ihrer Wirkmächtigkeit eingebüßt hat.

Warum das so ist und was das mit erfolgreichem Marketing zu tun hat?
Zum Weiterlesen hier klicken:


Die Frage, ob unser Gehirn unsere Vorliebe für Geschichten geschaffen oder Geschichten unser Gehirn geprägt haben, ist wie die Frage danach, was zuerst da war, das Huhn oder das Ei? Denn einerseits setzt Sprache zwar bestimmte kognitive Fähigkeiten voraus. Andererseits aber werden diese kognitiven Fähigkeiten erst durch die Sprache entwickelt.

Fakt ist: Unser Gehirn liebt Geschichten. Das ist auch naturwissenschaftlich bewiesen.

Unsere grauen Zellen sind in ihrer Funktionsweise nicht für Daten gemacht, weil sie Wissen als sinnlich vernetzte Stränge speichern, erinnern und verdichten.

Unsere Erlebnisse und Erkenntnisse werden als narrative Schichten wachsender Lebenserfahrung abgelegt, auf die anders nicht zurückgegriffen und die nicht anders reproduziert, ausgebaut und vernetzt werden können. Geschichten und Dichtung entsprechen strukturell also genau jenen Schichtungen (Ge-Schichten) und Verdichtungen unseres Gehirns und Gedächtnis, die sie spiegeln; erst narrativ vernetzte Informationen schaffen Sinn.

Big Data hingegen ist nur etwas für Maschinen, die sich nichts „merken“ sondern nur speichern müssen und denen egal ist, dass eine auch noch so umfangreiche Aneinanderreihung von Datensätzen noch lange keine Bedeutung generiert.

Substanzielle Inhalte sind komplex und vielschichtig. Sie sind mehr als die Summe ihrer Einzelteile. Und nur Geschichten vermögen, sie in ihrer ihre Komplexität und Vielschichtigkeit memorierbar und für andere plastisch und erlebbar werden zu lassen.

Genau das macht man sich erfolgreiches Marketing – insbesondere Inbound-Marketing –zu Nutze. Anstatt irgendwelche abstrakten Begriff zu behaupten, die auch alle anderen verwenden, möchten Kund:innen die Glaubwürdigkeit dahinter sinnlich erleben und erfahren.

Gut und korrekt geschriebene, kurzweilig zu lesende und dramaturgisch-narrativ gestaltete Texte, die zudem fachlich dazu beitragen, Fragen zu beantworten oder ein Problem zu lösen, erhöhen nicht nur die Wahrscheinlichkeit von den Internet-Suchmaschinen gefunden zu werden. Dadurch, dass sie sich von verschiedenen Aspekten an ein Thema annähern, persönliche Einblicke gewähren, Transparenz beweisen, Wissen, Erfahrungen und Beweggründe teilen – anstatt einseitig marktschreierische Produktwerbung zu betreiben und Kunden zu keilen -, vermögen sie die Akzeptanz und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen.

„Nachhaltigkeit“ zu behaupten, vielleicht auch nur weil es gerade gut ankommt, bleibt zwangsläufig abstrakt und hinterlässt nur einen schalen Nachgeschmack.  Hingegen zu erzählen (in Text, Bild, Illustration, Video,…), was Sie unter gelebter Nachhaltigkeit verstehen, wie sich das anfühlt, welchen konkreten Beitrag Sie dazu leisten und wie wir alle dazu beitragen können, schafft Vertrauen in Sie, in Ihre Kompetenz, Ihr Angebot und in Ihre Marke.

So könnte beispielsweise ein Bäckerunternehmen erzählen, woher seine Rohstoffe stammen, woran man deren Qualität erkennt, Backwissen teilen, Online-Backkurse geben, per Video und Bildern Einblicke in seine Produktion gewähren, seine Mitarbeiterinnen vorstellen, Rezeptvorschläge zum Verfeinern seiner Waren geben – gerade auch, wenn sie nicht mehr so backfrisch sind, aber viel zu wertvoll um weggeworfen zu werden, … Den Möglichkeiten und kreativen Zugängen sind keine Grenzen gesetzt.

Das Ergebnis aus Kund:innensicht: Dieser Bäcker versteht sein Handwerk, teilt sein Wissen, verfolgt eine Vision, ist ein guter Arbeitgeber, verwendet nur die besten Rohstoffe, übernimmt Verantwortung, hat wertvolle Tipps, ist glaubwürdig, will auf Augenhöhe mit seinen Kund:innen sein und hat die besten Waren. Diesen Bäcker möchte ich unterstützen und auch meinen Freund:innen nahelegen.

Ist das nicht die mit Abstand bessere Strategie, mit potentiellen Kund:innen in Kontakt zu treten und sie zu Markenbotschafter:innen zu machen? Ja klar!

Oder wie es der Geschichtenerzähler Antoine de Saint-Exupéry so treffend und poetisch formulierte: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommele nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Wollen auch Sie den Menschen die Sehnsucht nach Ihrer Marke lehren? Dann erzählen Sie doch was von sich!


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